Das neue Jahr ist gut einen Monat alt. Viele von uns haben am 31. Dezember fleissig Vorsätze gemacht für die kommenden 365 Tage. Nach dreissig Tagen haben sich aber wohl schon wieder einige davon in Luft aufgelöst. Mehr Bewegung? Gesündere Ernährung? Mehr Lesen? Ach, was soll’s…. House of Cards binge watchen und Pizza mit Cola runterspülen ist doch sowieso viel toller.

Der grösste Feind des Menschen ist der innere Schweinehund. Wenn dieser einmal überwunden ist, wäre es eigentlich ganz leicht. Wie kriegt man denn einen bösen Hund dazu, nicht zu knurren? Genau, man muss ihm ein Stück Wurst hinhalten.

Das sinnbildliche Stück Wurst für uns sind kleine, erträgliche Portionen. Wollen wir also etwas erreichen, muss es erreichbar sein. Kein Mensch, der niemals gerannt ist, wird innerhalb eines Monats marathonreif werden.

Für jeden Sportmuffel ist es wichtig, mit Spass dabei zu sein. Stecken wir uns also erreichbare Ziele: Jeden Tag zehntausend Schritte gehen, dreimal die Woche ins Fitnessstudio. Die Badehose einpacken und einen Kilometer Schwimmn gehen, zwei Stationen früher aussteigen auf dem Weg zur Arbeit und eine früher auf dem Weg nach Hause. Im Büro werden wir nächste Woche anfangen, gemeinsam Tennis zu spielen. Es braucht nicht viel mehr als ein kurzes Gespräch beim Pausenkaffee und schon hat man Kollegen, die auch schon immer mal dieses oder jenes ausprobieren wollten. Das bietet auch grosses Potential für Unternehmen: Ermutigt eure Angestellten damit, die Mietkosten für einen Tennisplatz zu übernehmen, zahlt Jogginghose und -Shirt, druckt das Firmenlogo drauf! Macht einen Workshop mit einem bekannten Sportler aus der Region, lasst eure Mitarbeiter während eines Gesundheitsmonats in verschiedene Sportarten reinschnuppern.

Die Fitness Challenge für 2017 könnte sein: Gründet einen Lauf-Club, baut euch gegenseitig auf, ernennt einen Coach, trainiert auf den lokalen Halbmarathon. Innert Kürze werdet ihr sehen, wie gut die Wirkungen auf den Körper jedes Einzelnen ist und wie sich das auf euer Teamwork auswirkt.

Was zählt ist, dass man sich bewegt. Jeder von uns hat eine Sportart, die ihm oder ihr gefällt. Segeln, Wandern, Joggen, Yoga, Pilates, Body Pump. Es gibt endlose Möglichkeiten. Hauptsache: Hoch von der Couch und rein ins Abenteuer. Achtet auf euern Körper, auf die Veränderungen, hier verschwindet ein Fältchen, dort ein Fettpolster. Man schläft besser, ist wacher, hat weniger Hunger, ist ausgeglichener. Man wirkt attraktiver, strahlt. Man ist hungrig auf Mehr!

Ich habe vor Kurzem angefangen mit einem Personaltrainer zu arbeiten: Die Effekte sind unglaublich – Ich möchte kein Training mehr missen. Früher war es immer eine Bürde, mich ins Gym zu schleppen. Heute renne ich dorthin wie ein junger Hase. Fällt einmal ein Training aus, bin ich traurig und kann es kaum erwarten, es nachzuholen. Selbst das lästige Gewichte stemmen, macht mit der richtigen Technik Spass!

Meine Fitnesschallenge 2017 wird sein, das Aufbautraining ohne Begleitung weiterzuführen. Den Muskelaufbau voranzutreiben, überschüssiges Gewicht zu verlieren und endlich die Form zu haben, welche ich in meinem Kopf schon lange habe.

Übrigens gibt es auch für die absoluten Bewegungsmuffel eine gute Nachricht: Schach ist ein olympisch anerkannter Sport!

Fitnessherausforderungen 2017

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